Umgestürzte Nachtischlampe löste Brand im Kinderzimmer aus !!

Tönisvorst-Vorst/stg

 

Zu einem Brand in einem Kinderzimmer im Keller einer Doppelhaushälfte auf dem Ginsterweg in Tönisvorst-Vorst  wurde der Löschzug Vorst, der Freiw. Feuerwehr Tönisvorst, am Montagabend um 22:08 Uhr alarmiert.

Die Eltern wurden durch das laute Schreinen ihres 4 jährigen Kindes darauf aufmerksam, dass irgend etwas im Kinderzimmer im Keller nicht stimmen musste.

Daraufhin eilten Vater und Mutter sofort in den Keller; Qualm quoll ihnen bereits entgegen. Geistesgegenwärtig ergriff die Mutter ihr Kind; das Oberbett und die Kissen brannten bereits schon.

Während die Mutter das Kind aus dem Gefahrenbereich brachte und über Notruf 112 Feuerwehr und Rettungsdienst verständigte, klopfte der Vater die Flammen aus.

Der Löschzug Vorst, der mit 5 Fahrzeugen und 27 Einsatzkräften, unter Leitung von Feuerwehrchef Hermann Snellen und Löschzugführer Heribert Hebben in wenigen Minuten nach Alarmierung an der Einsatzstelle war, nahm unter Atemschutz die Revidierung des gesamten Hauses vor.

Der ebenfalls schnell an der Einsatzstelle eingetroffene Rettungsdienst übernahm das Kleinkind und brachte es nach Erstversorgung in die Kinderklinik der städt. Krankenanstalten Krefeld.

Glücklicherweise blieb  durch das beherzte Vorgehen der Eltern auch der Brand auf den Entstehungsraum begrenzt.

Wahrscheinliche Entstehungsursache war eine umgestürzte Nachtischlampe, die dann Teile des Teppichs,  Oberbettes und Kissens in Schwelbrand gesetzt hat.

Nach Querlüften mit einem Be-und Entlüftungsgerät und Entsorgung der angebrannten Bettzeuges konnte die Feuerwehr die Einsatzstelle gegen 22:35 Uhr wieder verlassen.

Polizei war ebenfalls vor Ort.

Im Zusammenhang mit dem Brand weist die Feuerwehr nochmals dringend daraufhin, das möglichst in jeder Wohnung/Etage Rauchmelder anzubringen seien.

Wir wollen uns nicht vorstellen, was passiert wäre, wenn das Ehepaar nicht durch die lauten Schreie des Kindes auf die Situation im Keller aufmerksam gemacht worden wäre !!

Ein Rauchmelder kostet zwischen 15 und 30 Euro; eine kleine Investition, die in solchen Situationen über Leben und Tod entscheidet.

Wer im Schlaf überrascht wird, kann durch die Rauchgase Kohlenmonoxid, Chlor-oder Blausäuregas das Bewußtsein verlieren. Im schlimmsten Fall erstickt man, ohne auch nur einen Hustenreiz zu verspüren. Rauchmelder können in solchen Situationen Leben retten. Durch einen lauten Warnton werden Menschen selbst aus tiefem Schlaf geweckt. So verschaffen Rauchmelder die nötige Zeit, um zu fliehen und die Feuerwehr zu rufen oder möglicherweise den Brand selbst zu bekämpfen.

Haben Sie Fragen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an ihre örtlich zuständige Feuerwehr.

 

 

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