Großbrand eines Wohnhaus/Lagerhallenkomplex in Tönisvorst-St.Tönis

Tönisvorst/stg

Zu einem Großbrand eines Wohnhaus/Lagerhallenkomplexes wurde am Montagabend gegen 16:32 Uhr zuerst der Löschzug St. Tönis, der Freiw. Feuerwehr Tönisvorst, zur Straße „Zur alten Weberei“ gerufen.

Bereits an der Anfahrt zur gemeldeten Einsatzstelle konnte Einsatzleiter Löschzugführer Hans-Gerd Wolters die dicke Rauch/Qualmseule sehen, die sich über dem Brandobjekt gebildet hatte.

Über die Kreisleitstelle in Viersen forderte er daraufhin bereits schon massive Unterstützung von Mensch und Technik an.Die Löschzug Vorst, der Freiw. Feuerwehr Tönisvorst, die Löschzüge Willich-Anrath und Kempen-Stadtmitte wurde ebenfalls zur Einstelle geschickt. In wenigen Minuten waren insgesamt gut 100 Einsatzkräfte mit 27 Fahrzeugen vor Ort.Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte an der Brandstelle stand der gesamte Gebäudekomplex bereits in Vollbrand. Von allen Seiten ging die Feuerwehr; größtenteils unter Atemschutz zur Brandbekämpfung; teils über die beiden Drehleitern aus Tönisvorst und Kempen, mit massiven Einsatz von Mensch und Technik vor.

Die Bevölkerung wurde mittels Lautsprecherdurchsagen aufgefordert Fenster und Türen zu schließen. Schadstoffmessungen bei denen zu keinem Zeitpunkt bedenkliche Werte festgestellt wurden, wurden fortlaufend durchgeführt.

Der gesamte Einsatzort wurde in mehreren Abschnitten aufgeteilt. Der Atemschutzcontainer des Kreises Viersen wurde aufgrund der zahlreichen Atemschutzträger vor Ort ebenfalls angefordert. Stellv. Kreisbrandmeister Thomas Metzer war ebenfalls vor Ort und unterstützte Hans-Gerd Wolters zusammen mit stellv. Wehrführer Heribert Hebben bei der Einsatzkoordinierung.

Um besser an die Brandnester zu gelangen, wurden Teile des Gebäudes, wie die Dachhaut geöffnet. Die Wasserversorgung wurde aus dem umliegenden Hydrantennetz und aus den Tanks der mitgeführten Feuerwehrfahrzeuge sichergestellt; die Einsatzstelle von der Polizei weiträumig abgesperrt.

Schwierig gestaltete sich das Löschen des Großbrandes im ehemaligen Bereich des Spänebunkers. (vor Jahren war hier eine Schreinerei) – jetzt Lagerhalle für Reitsportartikel.

Teile des Gebäudekomplexes mussten mit schweren techn. Gerätschaften wie Bagger u.a. eingerissen werden, um gezielt die Brandnester bekämpfen zu können. Mit Hilfe von Wärmebildkameras konnten die Brandnester lokalisiert und gelöscht werden.

Die ganze Nacht über war die Feuerwehr vor Ort noch tätig. Spezielles Löschmittel, welches von der Feuerwehr Viersen angefordert wurden war, setzte die Feuerwehr zur großflächigen Bekämpfung des Brandgutes ein.

Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis heute morgen um 4:00 Uhr. Zwei Feuerwehrmänner zogen sich bei den Löscharbeiten leichte Verletzungen zu.Über die Brandursache und die Schadenshöhe macht die Feuerwehr keinerlei Angaben ! Brandsachverständige der Kripo nahmen die Ursachenermittlung auf

 

 

 zurück