Teile der "Heckenrose" in Grefrath-Oedt-Auffeld brannte in voller Ausdehnung !!

Grefrath/Tönisvorst/stg

Zu einem Großbrand eines ehemaligen Bauernhofes (jetzt Betrieb für Garten- und Wohnaccessories/Blumen) im Dreiländereck Oedt/Vorst/Süchteln wurden kurz nach 20:00 Uhr die Löschzüge der Freiw. Feuerwehren aus Grefrath (Oedt, Mühlhausen, Grefrath, Vinkrath), Tönisvorst (Vorst, St. Tönis) Willich (Anrath), Viersen (Süchteln, Dülken, Hauptwache) und Krefeld alarmiert.

Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnte Einsatzleiter Löschzugführer Klaus Stelzer schon von weitem Feuerschein wahrnehmen. Daraufhin forderte er sofort über die Kreisleitstelle in Viersen massive Verstärkung von Einsatzkräften und Gerätschaften an. In wenigen Minuten waren insgesamt 31 Fahrzeuge mit über 140 Einsatzkräfte vor Ort.

Teile des Gehöftes, welches als Werkstatt/ Floristik gebraucht werden, standen in voller Brandausdehnung; das Feuer griff bereits auf den Wohntrakt überzugreifen.

Mit aller zur Verfügung stehenden Einsatzmitteln gingen die Kräfte im Innen-und Außenangriff, teils über Dreh-und Steckleitern, teils unter Atemschutz vor. Die Wasserversorgung, die sich wie den Einsatzkräften bekannt, in diesem Bereich sehr schwierig darstellt, wurde aus Tanks der mitgeführten Feuerwehrfahrzeuge, über lange Wegestrecken von Brunnen anderen Gehöften und im Pendelverkehr der Fahrzeuge, sowie mit großen Spezialfahrzeugen aus Viersen und Krefeld sichergestellt.

Die Einsatzstelle wurde u.a. mit Hilfe von einer "Leuchtgiraffe" (großes mobile Scheinweferfahrzeug zur Ausleuchtung von Einsatzstellen) ausgeleuchtet.

Nur durch das massive Vorgehen der Kräfte und taktisch richtigen Einsatz der Mittel konnte eine weitere Ausbreitung auf das gesamte Gehöft verhindert werden; teile des Wohnhauses konnten noch gerettet werden.

Um besser an die Brandnester zu gelangen wurde die Dachhaut teils geöffnet; mit Hilfe mehrerer Wärmebildkameras konnten Brandnester lokalisiert und schnell abgelöscht werden.

Glücklicherweise kam keine Person zu Schaden; vor Eintreffen der Feuerwehr hatten sich die Bewohner selbst in Sicherheit gebracht.

Aufgrund der hohen Anzahl von Atemschutzgeräteträgern wurde der Atemschutzgerätecontainer des Kreises Viersen ebenfalls zur Einsatzstelle geordert.

Über Schadenhöhe und Brandursache macht die Feuerwehr keinerlei Angaben !! (siehe hierzu besonderte Pressemitteilung der Kreispolizeibehörde Viersen vom 12.11.2006)

Polizei/Kripo war ebenfalls vor Ort, die die Brandursachenermittlung aufgenommen haben.

Die Einsatzleitung, die auch mit Hilfe des Einsatzleitwagens aus Kempen koordiniert wurde, erfolgte durch den örtlich zuständigen Oedter Löschzugführer Klaus Stelzer in Verbindung mit dem Tönisvorster Stadtbrandinspektor Hermann Snellen. Der stellv. Kreisbrandmeister Thomas Metzer, sowie Grefraths Gemeindebrandmeister Harald Hoersen waren ebenfalls vor Ort.

Da sich der Einsatz über mehrere Stunden abspielte wurde zur Verpflegung der eingesetzten Kräfte von Feuerwehr und Polizei der DRK-Kreisverband Viersen unter Leitung von Sven Möllenbrink mit gut 15 Helfern zur Einsatzstelle geordert.

Der Einsatz der Feuerwehr war mit anschließender Brandwache gegen 4:30 Uhr beendet.

 

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