24h Dienst der Jungedfeuerwehr Tönisvorst

Tönisvorst //stg

Am Samstag wurde von siebzehn Mitgliedern der Jugendfeuerwehr Tönisvorst samt Betreuern eine 24 Stunden-Übung im Vorster -Feuerwehrgerätehaus auf der Lindenallee durchgeführt. Einige Übungseinsätze, die von den Ausbildern Daniel Schindler und Bernd Schneider ausgedacht und vorbereitet worden waren, mussten von den Jugendlichen bewältigt werden. Eine spaßige und interessante Angelegenheit für alle Beteiligten.

Pünktlich um acht Uhr traten alle Mitglieder am Gerätehaus an, um die Wache "zu übernehmen" Schon zum dritten Mal wurde hier bei der Jugendfeuerwehr 24 Stunden lang der Alltag einer Berufsfeuerwehr mit allem was dazugehört simuliert. Ausbildung, Einsätze, Aufräumarbeiten, gemeinsames Essen und auch das gemeinsame Übernachten im zum "Schlafraum" umfunktionierten Unterrichtsraum.

Kurz nach der Einteilung der Mannschaft auf die Fahrzeuge löste die "Leitstelle" im Wehrführerbüro zum ersten Mal "Alarm" aus: Eine "Oelspur" auf einem Feldweg musste beseitigt werden. Dieser Einsatz konnte schnell erledigt werden. Anschließend fanden viele praktische Übungen so u.a. "Waldbrand an der Pumpstation Flötbach" und "Wohnwagenbrand" beim Stadtbrandinspektor Hermann Snellen statt. Dienstsport, Fahrzeugpflege und gemeinsames Mittagessen rundeten das Geschehen am Tage ab.

Mitten beim Abendessen, zu dem auch die Eltern der Jugendlichen eingeladen worden waren, ertönte wieder die "Alarmglocke" Im alten Pfarrheim Vorst war ein "Zimmerbrand" gemeldet worden. Eine interessante Übung unter Beobachtung der Eltern. Nach Rückkehr ins Gerätehaus wurde Zuende gegrillt und dabei über den bisherigen Tag mit den Eltern gesprochen.

Der Chef der Tönisvorster Feuerwehr Stadtbrandmeister Hermann Snellen dankte den Ausbildern unter Stadtjugendfeuerwehrwart Manfred Sanders für diese tollte Veranstaltung.

Danach war Nachtruhe angesagt; die aber immer wieder von "Einsätzen" unterbrochen wurde. "Containerbrand", "Personensuche im Wald", wie auch ein PKW-Brand" waren einige Nachteinsätze.

Weit nach Mitternacht war dann endgültig Ruhe angesagt. Nach dem gemeinsamen Frühstück am Morgen und Aufräumen waren sich alle einig, dass die 24 Stunden-Übung Riesenspaß gemacht hat. Der eine oder andere der Jugendfeuerwehr Tönisvorst war aber doch froh, dass er sich am Sonntag Mittag noch mal ins Bett legen konnte, um davon zu träumen, bald wieder eine 24 Stunden-Übung bei der Jugendfeuerwehr mitmachen zu können !

24h 2009

 

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